Wie alles begann

Hallo liebe Ingwer-Freundinnen und Freunde!

Willkommen zu meinem ersten Blog auf der neuen Seite!

Was bisher geschah:

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um ein wenig von der Entwicklung von FRAU INGWER bis jetzt zu erzählen – und um mich bei verschiedenen Menschen zu bedanken, die mir sehr geholfen haben.

Aus einem Großmutter-Rezept aus der Hausapotheke wird ein Gourmet-Saft-Konzentrat und ein Gourmet-Essig:

Vor rund 2 Jahren hatte ich die Idee, mein kleines aber feines Unternehmen Frau Ingwer zu gründen. Als Sängerin kam ich in den Jahren davor immer wieder mit Ingwer in Berührung, gilt er doch als wohltuendes Hausrezept für die Stimme. Immer hatte jemand auf Konzertreisen Ingwertee dabei, kaute Ingwerstückchen oder trank Ingwerwasser. Mir hat Ingwer immer sehr gut getan. Allgemein ist ja bekannt, dass Ingwer entzündungshemmend ist; erst später habe ich erfahren, dass er auch verdauungsfördernd ist. Ein herrlicher Nebeneffekt: Ingwer gibt frischen Atem. Vor allem aber schmeckte mir der Ingwer immer schon sehr gut. Ich begann verschiedenen Mischungen auszuprobieren und recherchierte Rezepte. Mehr und mehr geriet der kulinarische Aspekt in den Vordergrund. So kam ich auf ein bekanntes und beliebtes Getränk in Afrika mit dem Namen Gnamakoudji, was soviel heißt wie „scharfes Wasser“. In diesem Rezept wird gepresster Ingwersaft mit süßen Fruchtsäften gemischt, z.B. mit Ananassaft. Durch Ausprobieren kam ich schließlich auf die Mischung von frisch gepresstem Ingwersaft, Zitronensaft, etwas Rohrzucker und Wasser und, der besondere Kick, mit dem Aroma frischer Vanilleschoten:

Die Geburtsstunde von Das Original… Später folgten mein Ingwer-Essig und Natur. Hier können Sie den Ingwersaft kaufen

Frau Ingwer erblickt das Licht der Welt:

Mein Rezept hatte so durchschlagenden Erfolg bei Freunden und Bekannten, dass ich beschloss, Das Original in größerem Stil zu produzieren. Ich mietete eine Werkstatt in Harburg, setzte sie für die Produktion in Stand und investierte in eine professionelle Presse. Diese verhält sich zum normalen Küchengerät wie ein Ferrari zu einem Leiterwagen…Ich betrat für mich komplettes Neuland: welchen Namen soll das Kind bekommen – und welches Logo? Und nach der Taufe auf Frau Ingwer: wie schütze ich Namen und Logo? Wie soll mein Marktstand aussehen – und wie organisiere ich einen Stellplatz auf einem Ökomarkt? Woher bekomme ich in großem Stil Bio-Ingwer und die anderen Zutaten? Wie gestalte ich die Etiketten – und was muss alles darauf abgebildet sein? Woher bekomme ich Startkapital her, wie viel brauche ich? Wie melde ich mein Unternehmen an und wie funktioniert die ganze Buchhaltung eines Unternehmens? Und vieles mehr…

 

Anfängerfehler:

Wie fast alle Unternehmensgründer machte auch ich viele Anfängerfehler; z.B. kaufte ich einen gebrauchten Kombi, der auf der Jungfernfahrt nach Hamburg mit gerissenem Zahnkranz auf der Autobahn stehenblieb und verschrottet werden musste… Oder mein Versuch, direkt bei einem Ingwerhändler in Thailand Ingwer zu bestellen – ich warte noch immer auf die Lieferung 🙂 Auch sollte man keinen Löffel in die Presse fallen lassen!

Die ersten Produktionen waren ausserdem so scharf, dass ich leider einige Kunden erschreckte. Mittlerweile sind Rezeptur und Herstellungsverfahren optimal, ich habe ein Auto, das fährt und einen Biogroßhändler, der liefert – und viele der Fragen sind geklärt. Oder aber ich habe Hilfe erhalten – und damit wäre ich beim Dankesagen angekommen:

 

Danke Danke Danke Danke Danke Danke!!!

Mein erster Dank geht an alle Kundinnen und Kunden – also an Euch! Euer Zuspruch und Eure Nachfrage halten das Ganze am Leben…

Ausserdem: danke an die Betreiber der Marktzeit in Altona und des Biomarktes auf dem Spritzenplatz in Hamburg-Ottensen – für das Vertrauen und die Möglichkeit, dort mit meinen Ständen zu eröffnen. Selbiges gilt für die Organisatoren der Messen Treibgut und besonders lecker.

Ich danke allen Helferinnen und Helfern in der Produktion, im Verkauf und in der Verwaltung, insbesondere Kirsten Zeitsmann, die eine unentbehrliche Hilfe in der Verwaltung ist! Meinem Mann, der einfach überall mithilft! Danke an die Medien (Hamburger Abendblatt, NDR u.a.), die durch Berichte über FRAU INGWER geholfen haben, ein wenig Bekanntheit zu erlangen. Einen besonders herzlichen Dank natürlich an Mediaman aus Mainz: sie haben diesen Onlineshop entworfen und überhaupt erst ermöglicht!

Und last not least meinen Brüdern und allen Freunden, die in der Gründungsphase so unendlich viel geholfen haben! Anders wäre das gar nicht gegangen!

 

Fortsetzung folgt…

1 Antwort
  1. Philipp Fader
    Philipp Fader says:

    Liebe Frau Ingwer,
    sollte es jemals einen Nobel Preis in der Kategorie ‚Lebensmitteln‘ (und zwar im Wortsinn LEBENS-Mittel!) geben,
    werden Sie ihn bekommen!!
    Vanillig-scharfe Grüße
    Philipp Fader

    Antworten

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.